Ich begann mit der Alexander-Technik da ich chronische Schmerzen in der Schulter
habe, die mich bei der Ausübung gewohnter Aktivitäten sehr einschränken.
Die Alexander-Technik hilft mir, einen anderen, konstruktiveren Umgang damit
zu finden und gibt mir Hoffnung auf wesentliche und nachhaltige Verbesserung.
Ich erlebe eine zunehmende Sensibilisierung für den eigenen Körper,
insbesondere für die Art und Weise, mich zu gebrauchen. So lerne ich, ungünstige
Bewegungsmuster zu erkennen und mit Hilfe der in der Alexander-Technik vorgeschlagenen
Prinzipien in günstigere umzuwandeln. Diese Arbeit macht mir Spaß.
Manchmal erscheint sie mir sehr mühselig.
Sie fordert mich heraus, mehr und mehr den eigenen Handlungsspielraum bezüglich
einer Verbesserung des Gesamtklanges meines Organismus wahrzunehmen. Ich übe
mich darin, meine Gedanken so mit dem Körper und muskulärer Aktivität
zu verbinden, daß Bewegungen unter angemessenem Aufwand stattfinden können.
Lernen, im Tun weniger zu tun: Bevor ich nicht erlebe, wie es ist, etwas an
"Zuviel" wegzulassen, kann ich mir nur ein Bild von der Wirkung dessen
machen. Wenn ich es erlebe, und in der Wirkung bin, übertrifft diese das
Bild um die Wirklichkeit. Die Erfahrung damit ist immer wieder neu und erstaunlich.
Schmerz wird beweglicher und zugänglicher. Die Arbeit in sich birgt schon
Lösungen.
Mir gefällt die ruhige und offene Atmosphäre in der Schule. Es gibt
viel Raum für uns Studenten, für die Lehrer, für Gäste und
für verschiedenste Erlebnisse.